Mehrere europäische Wintersportregionen kämpfen mit anhaltend hoher Lawinengefahr nach ergiebigen Schneefällen. In Teilen des Schweizer Kantons Wallis gilt die höchste Warnstufe, während Behörden in Österreich, Deutschland, Italien, Frankreich und Polen zu extremer Vorsicht aufrufen. Allein in den vergangenen Tagen starben mindestens neun Menschen bei Lawinenunglücken – darunter ein 46-jähriger Skitourengeher im Allgäu.
Der Mann löste am Montag an der Nordflanke des Iseler offenbar selbst eine Lawine aus und kam in den Schneemassen ums Leben. Schlechtes Wetter verzögerte die Bergung, ein Hubschrauber konnte nicht fliegen. Die genaue Todesursache steht noch nicht fest – der Skitourengeher war nicht verschüttet.
Tödliche Unfälle in vier Ländern
In den französischen Alpen starben drei Skifahrer abseits der Pisten trotz bestehender Warnungen. Im italienischen Aostatal kamen am Sonntag ebenfalls drei Skifahrer bei einem Lawinenabgang ums Leben. Zwei österreichische Snowboarder starben in Tirol. Die italienische Bergwacht fordert extreme Vorsicht in den Bergen.
Das Institut für Schnee- und Lawinenforschung in Davos hat für Teile des Wallis einschließlich Crans-Montana die höchste Lawinenstufe ausgerufen. Dort können Lawinen auch Häuser und Verkehrswege erreichen. Österreichische Warndienste melden große Lawinengefahr oberhalb von 1.800 Metern im westlichsten Landesteil, besonders in Vorarlberg und Teilen Tirols.
Warnstufe vier in deutschen Alpen
Der deutsche Lawinenwarndienst meldet für die Allgäuer Alpen oberhalb von 2.000 Metern die Stufe vier von fünf – große Gefahr. Für die Werdenfelser und Berchtesgadener Alpen gilt Stufe drei, erhebliche Gefahr. David Hierholzer, Landesleiter der Bergwacht im Schwarzwald, erklärt: «Betroffen seien vor allem Gebiete rund um den Feldberg.»
Auch in Polen und der Slowakei herrscht in den Tatra-Bergen die dritthöchste Warnstufe. Oberhalb der Baumgrenze sind die Bedingungen besonders gefährlich. Météo France berichtet von hoher, aber langsam sinkender Lawinengefahr in den französischen Alpen.
Stürmischer Wind und ergiebige Schneefälle bilden gefährliche Triebschneeansammlungen. Schneebrettlawinen können bereits an Hängen ab 30 Grad Neigung durch einzelne Wintersportler ausgelöst werden oder spontan abgehen. In einigen österreichischen Regionen werden diese Woche weitere größere Schneemengen erwartet.
100 Lawinentote jährlich in den Alpen
Die Polizei mahnt Wintersportler, Lawinenwarnberichte zu beachten und Sicherheitsausrüstung wie LVS-Gerät, Sonde und Schaufel mitzuführen. Experten raten grundsätzlich davon ab, allein auf Tour zu gehen. Jährlich sterben rund 100 Menschen bei Lawinenunglücken in den Alpen. Ende Januar hatte Österreich drei Lawinenunfälle mit acht Toten an einem einzigen Tag verzeichnet.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

2 godzin temu



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